Jugend Forscht 2018

Erfolgreich mit Schminke, Hilfen für Blinde und Upcycling

Am Montag, dem 19.02., war unsere Schule mit fünf Projekten beim Regionalwettbewerb in Bitburg vertreten. Wir überzeugten dort als Jungforscherinnen und Jungforscher mit überraschenden und innovativen Ideen:

Wer sich gerne zu Karneval und Halloween nicht nur selber täuschend echte Wunden machen, sondern seine Wundenschminke auch selbst herstellen möchte, kann Emma Bernardy um Rat fragen. Mit ihrem drittplatzierten Projekt (Fachgebiet Chemie)  „Wundenwachs aus Gelatine - Eine geeignete Alternative“? lieferte sie das perfekte Rezept für ein kompostierbares Wundenwachs aus Gelatine.

Damit blinde und sehbehinderte Menschen am Gesellschaftsleben weiterhin teilhaben können, entwickelten wir (Moritz Müller und Leann Klein) in unserem zweitplatzierten Projekt (Fachgebiet Arbeitswelt)  „Blinde müssen sich nicht mehr ärgern“ verschiedene Gesellschaftsspiele für Blinde. Neben unterschiedlichen Kartenspielen entstand schließlich sogar eine weitere komplette Brettspielsammlung. Das Besondere an den Spielen ist, dass Blinde auch gemeinsam mit Sehenden spielen können.

In unserem erstplatzierten Projekt Karten "around the world" (Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften) erstellten wir mithilfe einer Nähmaschine und Plusterstiften Landkarten für Blinde. Die einfachen Methoden, Mittel sowie Materialien ermöglichen eine kostengünstige Herstellung, so dass diese Karten problemlos auch an Schulen für Blinde und Sehbehinderte verfügbar gemacht werden könnten.

Pia Schaaf und Chinara Servaty widmeten sich einem ganz anderen Thema: In ihrem erstplatzierten Projekt "laCtiPlex: Zelte aus Milchtüten - kannste knicken" (Fachgebiet Technik) zeigten sie, dass im Upcycling von Milchtüten sehr viel Technik steckt. Ihr Tunnel-Zelt aus 328 Milchtüten lässt sich für den Transport und die Lagerung erstaunlich klein zusammenfalten.

Foto: Robert Hötzel
Foto: Robert Hötzel

Alle erstplatzierten Jungforscherinnen und Jungforscher nahmen mit ihren Projekten am Donnnerstag und Freitag dem 26. und 27. April beim Landeswettbewerb in Ingelheim teil, wo es dann genau so erfolgreich weiterging. Dort war das TMG jedoch nur mit drei Projekten vertreten.

Nach der Begrüßung unter Frau Dittberner und Frau Genth Kluttig begann die Jurierung. Diese verlief für uns und unsere Mitschüler/innen gut, auch wenn die Juri etwas strenger als in Bitburg war. Anschließend begaben wir uns zum Mittagessen, welches wir im 1.Stock der „KING“ zu uns nahmen. Nach einer knappen Stunde durften wir unsere Projekte der Öffentlichkeit und der Presse (RPR1) vorstellten.

Als kleine Erholung wurden wir in die Welt der Illusionen eingeladen. Anschließend fuhren wir zur Firma Boehringer in Ingelheim, dem Partnerunternehmen der diesjährigen „Schüler experimentieren“ Veranstaltung. Dort probten wir die Feierstunde, die für den nächsten Tag vorgesehen war. Am späten Nachmittag wurden wir von einem Reisebus zur Jugendherberge transportiert. Dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer und aßen anschließend dort zu Abend. Die Nachtruhe begann schon um 22:00 Uhr, denn am nächsten Tag sollten wir um 7:00 Uhr reisefertig am Bus stehen, damit wir um 8:00 Uhr wieder bei der „KING“ sein konnten.

So nahmen wir am nächsten Morgen in Eile das reichliche Frühstück zu uns und nach der Fahrt betraten wir unter den Augen vieler geladener Gäste erneut die Stadthalle von Ingelheim. Auch die Presse war an diesem Tag wiederum vertreten, diesmal ein Fernsehteam des SWR. Den Beitrag könnt ihr hier nachschauen (https://swrmediathek.de/player.htm?show=f418de40-4a36-11e8-9c74-005056a12b4c). Kurz vor Mittag bauten wir unseren Stand ab und fuhren erneut zu Boehringer Ingelheim, um nun dort an der Feierstunde teilzunehmen.

Und hier sind unsere Platzierungen:

Platz 3 im Themenbereich Mathematik belegten Pia Schaaf und Chinara Servaty

Platz 2 im Themenbereich Geo und Raumwissenschaften belegten wir mit unserem Projekt „Karten around the World“ für Blinde und waren somit sehr zufrieden.

Platz 1 im Themenbereich Technik belegten ebenfalls Pia Schaaf und Chinara Servaty mit ihrem Projekt „laCtiPlex: Zelte aus Milchtüten - kannste knicken.

Unser Dank gilt auch den uns betreuenden Lehrern für die geleistete Unterstützung.

So war unsere Schule also sehr gut vertreten und erfolgreich.

Leann Klein, Moritz Müller (Klasse 7c)